Passivhaus – Doppelhäuser in der Passivhaussiedlung Lohfelden
Arbeitsgemeinschaft Passivhaus - Architekten und Ingenieure
Lothar Schippmann - Architekt - 34379 Calden - Warburger Straße 60
Tel. 05677- 925282 - info@caldener-passivhaus.de
Passive Nutzung der Sonnenwärme • Dämmung gegen Kälte • Dicht vor Sturm & Wind



Passivhaus – Doppelhäuser in der Passivhaussiedlung Lohfelden
  • Passivhaus - Siedlung in Lohfelden
  • Passivhaus - Siedlung in Lohfelden / Doppelhaus - Konzept - 8 Hauser
  • Doppelhaus PH-117 - Lohfelden „Am Lindenberg“
  • Doppelhaus PH-117 - Lohfelden „Am Lindenberg“
  • Doppelhaus PH - 147 - Lohfelden „Am Lindenberg“
  • Doppelhaus PH - 147 - Lohfelden „Am Lindenberg“
  • Eintrag in Passivhausprojekte
  • Eintrag in Passivhausprojekte

Das Passivhaus – ist behagliches und erschwingliches Wohnhaus und sichert eine langfristige überzeugende Energieeinsparung. Ein Passivhaus kann in unterschiedlichen Bauformen und Konstruktionen geplant und gebaut werden, wir favorisieren die massive Bauweise für ein Passivhaus. Es bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten der individuellen Verwirklichung der Bauwünsche.

Für ein Grundstück in der Passivhaussiedlung der Gemeinde Lohfelden haben wir ein Konzept Erarbeitet. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Reihenhausbebauung kann eine großzügigere Lösung mit 2 Doppelhäusern verwirklicht werden. Unsere Studie sieht 4 Doppelhaus-Hälften a 117 m² und 4 DHH a 147 m² Wohnfläche auf 2 Ebenen vor. Dazu kommen ein außenliegender Abstellraum und ein Carport. Die Grundstücksgrößen von ca. 320 bis 570 m² sind großzügig zugeschnitten. Die Gemeinde Lohfelden hat hier für das zukunftsträchtige Modell einer „Passivhaussiedlung“ einen moderaten Grundstückspreis angesetzt. Die Häuser können aufgrund der Grundstückslage optimal nach Süden ausgerichtet werden. Durch Orientierung der Hauptfensterflächen nach Süden ist der passive Wärmegewinn durch Sonneneinstrahlung gewährleistet.

Als Architekten haben wir für die Planung und Betreuung von Passivhäusern, bereits zu Beginn der Entwicklung des Passivhauses, an den erforderlichen Fortbildungen teilgenommen. Am 01.04.2000 gründeten wir das Planungsunternehmen „Caldener – Passivhaus“, damit wir auch überregional tätig werden konnten. Seit Beginn wurden einige Passivhäuser, überwiegend in massiver Bauweise errichtet. Als Bauberater konnten die Erfahrungen bei der Planung und dem Bau von Passivhäusern an Bauinteressierte und Bauunternehmen weitergegeben werden. Passivhausnachweise nach dem jeweils gültigen PHPP wurden, außer den eigenen, auch für Fremdprojekte erstellt.

Im Dezember 2014 wurde unser 1. Passivhaus in Lohfelden, von der IG-Passivhaus Darmstadt, erfolgreich zertifiziert.

Das Passivhaus – Allgemein

Ein Passivhaus ist hochwärmedämmend und wärmebrückenfrei. Die Ausführung kann in unterschiedlichen Materialien erfolgen. Wichtig ist die Planung mit der optimalen Gebäudestellung auf dem Baugrundstück. Die Dichtigkeit der Gebäudehülle ist bei einem Passivhaus ein wesentlicher Faktor. Da Wände grundsätzlich nicht atmen können und Fenster nur wenn sie undicht sind, ist die Anforderung an ein Passivhaus höher als ein Standardhaus. Alle umfassenden Flächen benötigen einen sehr guten U-Wert von teilweise unter 0.10 W/ (m² K). Das Passivhaus kommt aufgrund seines geringen Heizenergiebedarfs, 15 kWh/ (m² a) = (kW/m² Wohnfläche im Jahr), ohne eine klassische Heizung aus.

Das Passivhaus – Doppelhaus – Konstruktion

  • Gründung; Bodenplattendämmung 30 cm stark nach PHPP und 25 cm Betonbodenplatte
  • Außenwand; Porenbetonmauerwerk 24 cm und Wärmedämmsystem 26 cm WLS 032
  • Innenwände; Porenbetonmauerwerk mit Putz.
  • Decken; Stahlbetondecke, oberste Decke mit 36 cm Wärmedämmung WLS 035
  • Fenster; Kunststoff 105 mm Rahmen zertifiziert mit 3-Scheiben-Wärmeschutzglas

Diese hochwertige Konstruktion erreicht bei dem Energienachweise nach PHPP automatisch den Standard KfW40. Jedes Passivhaus kann zertifiziert werden. Die erforderliche Luftdichtheit wird durch einen „blower-door-test“ nachgewiesen.

Die Erwärmung des Gebäudes erfolgt:

Passiv über den Wärmeertrag der nach Süden liegenden Fenster. Sowie die Nutzung der Abluftwärme aus der Lüftung bis zu 90 %. Die Nacherwärmung erfolgt über eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die bei einem Passivhaus obligatorische Lüftungsanlage versorgt die Wohnräume mit Frischluft, ca. alle 2 1/2 Stunden wird die Raumluft komplett ausgetauscht. Die Ergänzung durch Photovoltaik führt je nach Anzahl der Module, zu deutlich geringeren Stromkosten durch Eigennutzung des erzeugten Stroms. Unter günstigen Verhältnissen ist der Weg zum Plus-Energiehaus nicht weit.

Günstige Finanzierung
Ab 01.04.2016 bietet die KfW zinsgünstige Darlehen pro Wohnung mit 100.000,00 € zu 0,75% Zinsen und zusätzlich10.000,00 € Tilgungszuschuss an. Informationen direkt bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)